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Karte 135

1856

Die Bautätigkeit hatte in diesem Jahr ein Ausmaß von 801,53 km und lag somit deutlich über der Anzahl der neueröffneten Strecken der jeweils vorangegangenen acht Jahre. Die Oberschlesische Eisenbahn-Gesellschaft eröffnete die Strecken Breslau-Posen und Czernitz-Nicolai. Des weiteren wurden Königszelt und Liegnitz im oberschlesischen Raum verbunden. In Mitteldeutschland entstanden die Linien Kassel-Göttingen sowie Börßum- Kreiensen, womit nun eine weitere wichtige Verbindung zwischen dem Süddeutschen- und dem Mitteldeutschen-Eisenbahnnetz komplettiert wurde. Die Aktivitäten im Nordwesten konzentrierten sich auf die Strecken Papenburg-Münster bzw. Papenburg-Osnabrück. Im Westen erfolgte der Ausbau von Oberhausen über Emmerich bis zur Reichsgrenze und somit der Anschluß an die Niederländischen Eisenbahnen über Arnheim bis nach Amsterdam. Weitere Neubauten gab es auch im Südwesten (Wiesbaden-Rüdesheim) und Süden (Basel-Waldshut). (W. Röss)

1856 betrug die in der Karte dargestellte Gesamtstreckenlänge 8610,87 km